ÜBER UNS

Holy Flow ist ein interreligiöses Festival aus und für Brandenburg. Es bringt Menschen zusammen, die hier leben oder verwurzelt sind und aus unterschiedlichen kulturellen und religiösen Kontexten kommen. Uns verbindet die Überzeugung, dass Vielfalt eine Stärke ist und dass wir durch Begegnung, Kunst und Dialog voneinander lernen können.

Der Name „Holy Flow“ beschreibt einen Zustand tiefer Konzentration und Verbundenheit – ein völliges Eintauchen in das eigene Tun, wie man es aus Meditation, Gebet, aber auch aus künstlerischen oder alltäglichen Aktivitäten kennt. Diese Erfahrungen möchten wir miteinander teilen, um zu verstehen, was anderen Menschen wichtig und „heilig“ ist.

Vom 1. bis 10. Mai 2026 ist Holy Flow mit einem bunt gestalteten Tiny House in Brandenburg unterwegs. Als mobile Kunst- und Dialogplattform schafft es an verschiedenen Orten temporäre Begegnungsräume – unter anderem in Wittbrietzen, Lübbenau, Burg, Cottbus und Forst (Lausitz). Dort entstehen offene Formate wie Workshops, Gespräche, Musik, Tanz, Theater und kreative Mitmachangebote für ein breites Publikum.

Im Mittelpunkt steht die Idee einer „sozialen Plastik“: Gemeinsam mit lokalen Akteur:innen, insbesondere Jugendlichen, wird das Tiny House künstlerisch gestaltet und zu einem Ort des Austauschs und der Teilhabe weiterentwickelt. Inspiriert von den vier Paradiesflüssen entstehen dabei kreative Formate rund um Themen wie Gemeinschaft, Lebendigkeit, Verantwortung und Heilung.

Holy Flow stärkt kulturelle Teilhabe im ländlichen Raum, fördert interreligiösen und interkulturellen Dialog und schafft neue Räume für Begegnung, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

„Mit unserem Festival wollen wir Menschen zusammenbringen. Ob mit oder ohne religiöse Tradition: Uns verbindet mehr als uns trennt. Das ist ‚Holy Flow‘, ein besonderer Ort, der die Sehnsucht und Hoffnung auf ein respektvolleres und liebevolleres Miteinander ermöglicht.“, so Simon Klaas, ev. Pfarrer, Projektinitiator und Mitorganisator.

 

ÜBER ORGANISATOREN & PARTNER

Die Ev. Kirchengemeinde Forst ist eine traditionsreiche und zugleich lebendige Gemeinde, die sich als offener Ort für Dialog, Teilhabe und Gemeinschaft versteht. Neben Gottesdiensten und Seelsorgen engagiert sie sich seit Jahren in kulturellen, sozialen und nachhaltigen Projekten, die Sinn und Zusammenhalt fördern; arbeitet eng mit Schulen, Vereinen, Kulturinstitutionen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen zusammen und bietet Räume, die Menschen verschiedener Generationen, Religionen und Kulturen verbinden. Die Gemeinde ist Teil des Brandenburger Netzwerks “Weißt du, wer ich bin?” und beteiligt sich an Ausstellungen und interreligiösen Workshops. In Forst arbeitet sie mit dem Flü.Net – dem Flüchtlingsnetzwerk zusammen und organisiert seit Jahren die Interkulturelle Woche Forst. Im Jahr 2025 hat die Gemeinde mit jüdischen und muslimischen Parterorganisationen ein interreligiöses Festival Holy Flow in Cottbus konzipiert und organisiert. Daraus entstand ein interreligiöses Netzwerk.

Makom Kunst und Schule e.V. ist nicht nur ein bekannter und interdisziplinärer Verein für jüdische Kunst und Kultur in Brandenburg, sondern auch aktives Mitglied der lokalen jüdischen Gemeinde. Durch die zielgenaue Verbindung zwischen Menschen jüdischen Glaubens und Kultur unterstützt der Verein und seine Gründerinnen das Projekt mit aktivem Netzwerk, großer Erfahrung und Perspektiven.

Das Zentrum für Dialog und Wandel bringt vielfältige Perspektiven in regionale Transformationsprozesse ein. Es richtet den Blick auf kirchliche und gesellschaftliche Veränderungen im ländlichen Raum. Mit einem multiprofessionellen Team begleitet es Kirchenkreise und Kirchengemeinden in Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz bei Fragen des Strukturwandels und der Gemeinwesenentwicklung. Dabei fördert das Zentrum den Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und hört zugleich aufmerksam auf die persönlichen Geschichten der Menschen vor Ort.